Patrozinium und Pfarrfest in Oppenau

24.06.2025 |

Die Oppenauer Christen feierten am Sonntag gemeinsam das Patrozinium des Kirchenpatrons Johannes Baptist. Nach dem Festgottesdienst lud die Pfarrgemeinde zum Pfarrfest in und um das Josefhaus.

(Katharina Reich, Acher-Rench-Zeitung). Mit der „Missa Mundi“ von Colin Mawby sowie dem Johanneslied umrahmte der Kirchenchor unter der Leitung von Thomas Strauß den Festgottesdienst zum Patrozinium. Mit der zeitgenössischen Messe hatte der Chor dem Fest einen meditativen musikalischen Rahmen gegeben. Pfarrer Klaus Kimmig betonte in seiner Predigt die besondere Stellung Johannes des Täufers in der Heiligenverehrung – neben Maria ist er der einzige, dessen Geburtstag liturgisch gefeiert wird. Zudem stellte er die Verbindung zwischen Taufe und Erstkommunion her, etwa durch die Symbolik von Taufkleid und Kommunionsgewand. Auch die Bedeutung gelebter Gemeinschaft zog sich wie ein roter Faden durch seine Worte: Ob im Kleinen oder im Großen – die Gemeinde lebe vom Miteinander.
Die Gemeinschaft war auch beim anschließenden Pfarrfest zu spüren, als die verschiedenen kirchlichen Gruppierungen gemeinsam anpackten, um allen Besuchern ein schönes Fest zu bieten. Auch die Jugend war hier vertreten. Die Ministranten verkauften Lose für die Tombola, Mitglieder der Katholischen Landjugend versorgten die Besucher.
Musikalisch sorgten die Renchtal-Oberkrainer für Stimmung: Mit Polkas, Märschen und Walzern – garniert mit einem stilecht krähenden „Hahn“ – brachten sie alpenländisches Flair ins Renchtal. Am Nachmittag begeisterte die Jugendgruppe der Renchtäler Trachtentanzgruppe mit traditionellen Tänzen das Publikum. Auch an die Jüngsten war gedacht: Martin Hebding sorgte mit seinem bunten Spielangebot für leuchtende Kinderaugen.
Die Katholische Öffentliche Bücherei hatte während des Pfarrfests geöffnet und bot auf dem Bücherflohmarkt Schmöker zum Schnäppchenpreis. Ein Fest der Begegnung sollte das Pfarrfest sein, so hatte es Pfarrer Klaus Kimmig im Festgottesdienst und in seiner Begrüßung beim Pfarrfest formuliert. Diesem Anspruch dürfte das Fest gerecht geworden sein.
 

Quelle: Katharina Reich, Acher-Rench-Zeitung