Heizungssanierung

 Zustand vor der Sanierung

„Die eingebaute Mahr-Warmluftheizung ist über 40 Jahre alt und total abgängig. ... Der Heizkessel ist rauchgasundicht; es werden somit Abgase in die Kirche geblasen, was vor allem während der Aufheizphase deutlich riechbar ist. ... Eine Auf- und Abheizautomatik fehlt ganz, ... dies wirkt sich insbesondere auf Holz (Orgel, Altäre und Skulpturen) schädlich aus. Die Unwirtschaftlichkeit der Heizanlage steht ohnehin außer Zweifel."
(Erzbischöfliches Bauamt 16.02.2005)                                

 

Geplante Arbeiten

Das  Beheizen  einer  Kirche  ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Nicht so sehr die Größe des Kirchenraumes ist dabei entscheidend. Vielmehr sind ganz unterschiedliche, teilweise konträre Ansprüche zu erfüllen: Die Gottesdienstbesucher wünschen Wärme, die Orgelbauer und Restauratoren fordern zum Schutz der Kunstwerke eine Mindestfeuchte im Raum; dagegen können zu hohe Feuchtigkeiten zu Schäden an der Gebäudehülle führen.

Im April wurde im Zuge der Rathausplatzgestaltung der Heizöltank der Kirche demontiert. Ab November werden zwei der neuen Warmluftstationen provisorisch in der Kirche aufgebaut. Im Zuge der Renovation werden sie dann zusammen mit vier weiteren Stationen in den Boden eingelassen. Zwei Stationen werden im Altarbereich auf den Sakristeien angebracht. Durch den Anschluss an das Fernwärmenetz werden jährlich 56 Tonnen CO2-Emmissionen eingespart.