Wissenswertes
Die Pfarrkirche „St. Johannes Baptist" in Oppenau wurde von 1824 bis 1827 nach den Plänen des badischen Baumeisters Johann Ludwig Weinbrenner im klassizistischen Weinbrenner Stil erbaut. Sie prägt ganz wesentlich das Ortsbild von Oppenau, in ihrem Schatten spielt sich viel öffentliches Leben wie z.B. das Stadtfest oder der Markt ab. Als Unikat der Weinbrenner-Baukunst gilt der achteckige Glockenturm und auch die historische Stieffell-Orgel ist als Rarität zu bezeichnen, da sie Register besitzt, die an keinem anderen Instrument dieser Orgelbaumeister mehr zu finden sind.
Die Kirche ist nahezu 89 Meter lang und fast 22 Meter breit. Das Innere des gerundeten Chores misst 16 mal 11,5 Meter. Der markante achteckige Turm, der sich über dem Westportal erhebt, ist 48 Meter hoch. Dem Äußeren der Kirche geben die roten Sandsteinquader das Gepräge. Die 27 beidseitigen Bankreihen haben Sitzplätze für 800 Personen, weitere Bänke sind auf der Orgelempore.
Den linken Seitenaltar schmückt eine spätbarocke Muttergottes, welche ursprünglich aus dem Kloster Allerheiligen stammt. In der Nische des rechten Seitenaltars steht die holzgeschnitzte Statue des Kirchenpatrons Johannes der Täufer. Den Altarraum ziert ein frühbarockes Ölgemälde von der Kreuzabnahme Jesu, welches von Fachleuten als das sehr wertvoll eingeschätzt wird. Ein Prunkstück der Pfarrkirche ist die historische Stieffell-Orgel 43 Registern und 2.665 Pfeifen, deren größte 5 Meter, die kleinste dagegen nur 8 Millimeter misst. Nachdem die Glocken im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen worden waren, erhielt die Pfarrkirche in Oppenau ein neues, fünfstimmiges Geläut des Gießers Albrecht Junker aus Brilon.
(Der Text wurde entnommen aus der Schrift "775 Jahre Pfarrei Oppenau" von Horst Hoferer)
Hören Sie hier das Geläut der Kirche: "Hell, schön und edel sendet die Schutzengelglocke ihren Klang über das Tal; die Marienglocke klingt rein, schön, bei sehr guter Resonanz; die Sebastiansglocke zeichnet sich durch den schönen singenden Ton aus; die Michaelsglocke gewinnt durch den weichen singenden und weittragenden Ton; und die Johannisglocke fundiert mit ihrem vollen wohlklingenden Klang die Schönheit des ganzen Geläutes ..." (aus einem Glockengutachten)
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Den linken Seitenaltar schmückt eine spätbarocke Muttergottes, welche ursprünglich aus dem Kloster Allerheiligen stammt. In der Nische des rechten Seitenaltars steht die holzgeschnitzte Statue des Kirchenpatrons Johannes der Täufer. Den Altarraum ziert ein frühbarockes Ölgemälde von der Kreuzabnahme Jesu, welches von Fachleuten als das sehr wertvoll eingeschätzt wird. Ein Prunkstück der Pfarrkirche ist die historische Stieffell-Orgel 43 Registern und 2.665 Pfeifen, deren größte 5 Meter, die kleinste dagegen nur 8 Millimeter misst. Nachdem die Glocken im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen worden waren, erhielt die Pfarrkirche in Oppenau ein neues, fünfstimmiges Geläut des Gießers Albrecht Junker aus Brilon.
(Der Text wurde entnommen aus der Schrift "775 Jahre Pfarrei Oppenau" von Horst Hoferer)
Hören Sie hier das Geläut der Kirche: "Hell, schön und edel sendet die Schutzengelglocke ihren Klang über das Tal; die Marienglocke klingt rein, schön, bei sehr guter Resonanz; die Sebastiansglocke zeichnet sich durch den schönen singenden Ton aus; die Michaelsglocke gewinnt durch den weichen singenden und weittragenden Ton; und die Johannisglocke fundiert mit ihrem vollen wohlklingenden Klang die Schönheit des ganzen Geläutes ..." (aus einem Glockengutachten)

